ARGE Recklinghausen und es nimmt kein Ende Teil 3

ARGE vermittelt Erotik – Hotline Job

Eine Frau machte eine sehr teure Qualifizierung zur SAP – Anwenderin (Kostenpunkt 10.000 Euro / sechs Monate) Nachdem die Frau ihre Prüfungen hervorragend abgeschlossen hat, dachte diese Frau nun geht’s aufwärts. Sie ging also zu ihrer Fallmanagerin die auch SOFORT eine Stelle frei hatte. Man stelle sich die Freude dieser betroffenen Frau mal bildlich vor. Doch nach genauerem Hinsehen kam es dann zu Eklat. Diese Stelle war ein Job bei einer Erotik – Hotline! Die betroffene Frau hat diesen Stellenvorschlag natürlich abgelehnt! Es wurde sofort eine Sanktion angekündigt. Die Frau hat daraufhin sofort die örtliche Presse aufmerksam gemacht. Der Redakteur hat sich bei der Arge diesbezüglich erkundigt, und die Fallmanagerin und ihr Vorgesetzter haben diesen Vorfall vehement abgestritten. Als aber dann die betroffene Frau das Schriftstück der Fallmanagerin vorlegte viel bei den Mitarbeitern der Arge die Klappe. Sanktionen gab es dann keine und entschuldigt hat man sich auch.

Die geschilderten Fällen geben ein reales Bild der Vestischen Arbeit ab und sind keine Einzelfälle.

© 22. Februar 2008 Hermann Stehr

Entscheidung über Ulrich Lammers vertagt

Exakt dieser Titel prangte am 05. März 2008 Anno Domino dem Leser entgegen. Glaubten die Betroffenen der Vestischen Arbeit endlich auf eine Lösung im Fall Lammers, sah sich die Hartz IV Südkurve erstaunt und gleichsam enttäuscht.

Hartz IV, nichts aus einer Hand. Nicht einmal bei einem so offensichtlich Missstand schaffte es das Behördentum endlich die Reissleine zu ziehen. Die Abberufung von Ulrich Lammers als Geschäftsführer der Vestischen Arbeit wurde schlichtweg auf den 02. April vertagt.

„Man wolle erst die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen abwarten.

Man müsse die Notwendigkeit einer internen Klärung seitens des Dienstherrn akzeptieren … .“

Hier stellen Bürokratietechnokraten die Glaubwürdigkeit des Staates wiederholt aufs Spiel. Im Gegensatz zum Fall Lammers sind die deutschen ARGEN gegenüber Hartz IV Empfängern weniger zimperlich veranlagt. Notfalls sogar im völligen Widerspruch zu den bestehenden Gesetzen inklusive Rechtssprechung.

© 06. März 2008 Hermann Stehr

Quelle:
Dattelner Morgenpost vom 05. März 2008

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