Offener Brief an Frau Dr.Asli Nau

Betr.: Ausschlussantrag aus der Partei DIE LINKE: von Frau Petra Willemsen und Herrn Horst-Dieter Skora

Sehr geehrte Frau Dr.Nau

Hiermit beantrage ich den Ausschluss aus der Partei von Frau Willemsen und Herrn Skora.

Die Partei DIE LINKE. ist dieses Jahr zur Kommunalwahl in Datteln angetreten um hier etwas zu bewirken. Leider kristallisiert sich immer deutlicher hervor, dass es nicht funktionieren wird. Hier geht es nur noch um Pöstchen jagen und Diffamierung von Parteigenossen.

Bei der Kommunalwahl war ich auch als Bürgermeisterkandidat aufgestellt, wo ich auch einen sehr guten 3. Platz erreichte. Bei 6 Kandidaten ein beachtliches Ergebnis. DIE LINKE. zog dann auch mit      2 Mitgliedern als Fraktion in den Stadtrat. Vier Tage nach der Wahl wurde auch ein kleines bisschen gefeiert. Bei dieser Feier bekundete Herr Skora seinen Rückzug aus der Politik. Bedingt durch Gesundheit und Alter.

Ca. 1 Woche danach kam dann die SPD auf uns zu, um zu ergründen, ob eine fruchtbare Zusammenarbeit mit uns möglich wäre. Das führte dann zu 3 Zusammentreffen, bei denen auch FDP und die DSP immer zugegen waren. Wir kamen dann zu dem Ergebnis, dass Zusammenarbeit gut wäre, aber es nicht zu einer Koalition kommen wird, was von allen beteiligten Parteien auch so akzeptiert wurde.

Kurz vor der ersten Ratssitzung fand sich die Partei DIE LINKE. zusammen, um einen Fraktionsvorsitzenden zu wählen. Beim Thema Fraktionsvorsitzenden sprach ich mich für eine Doppelspitze aus. Und dann platzte die erste Bombe.

Frau Petra Willemsen sagte klar, laut und deutlich, das ich (Hermann Stehr) einen geheimen Deal mit der SPD ausgehandelt hätte. Da bin ich fast vom Stuhl gefallen. Der anschließende Ausgang der Fraktionsvositzendenwahl hat durch diese Lüge, Petra Willemsen klar für sich entschieden.

Bis heute hat Frau Willemsen diese Anschuldigung NICHT zurück genommen, sondern immer wieder bei für sie passender Gelegenheit vorgebracht!

Bei der anschließenden Vorstandswahl , die am 20.06.2014 stattfand, waren auch das Ehepaar Flaisch aus Marl und Klaus-Dieter Orlowski aus Datteln zugegen! Auch sie haben diese Anschuldigungen mit bekommen. Herr Skora ging dann später sogar noch einen Schritt weiter, in dem er sagte: “Ich will von der SPD (Norbert Benterbusch) diesbezüglich eine schriftliche Stellungname.“

Aber Frau Dr.Nau, es geht noch weiter.

Die Partei DIE LINKE. hat sich ja soziale Kompetenz auf ihre Fahnen geschrieben und da hapert es bei einigen auch ganz gewaltig.

Am 28.07 war wieder ein Treffen/Sitzung der Fraktion. Die Stadt Datteln ist ja finanziell auf sehr wackeligen Beinen aufgestellt, was ja auch Ihnen bekannt sein dürfte. Dieses Problem wird von der Stadt ja immer durch höher Abgaben und Steuern versucht zu beheben. Im nächsten Jahr übernimmt der Bund aber die VOLLEN Kosten der Grundsicherung im Alter, das bedeutet dass die Stadt dadurch ca 1 Mill.Euro erhält. Das könnte natürlich im Umkehrschluss auch dazu genutzt werden, die angedachte bzw. beschlossene Erhöhung der Grundbesitzabgabe B zu reduzieren. Aber leider musste ich da feststellen, dass die Parteimitglieder überhaupt nicht wissen was Grundeinkommen im Alter nach SGB XII überhaupt bedeutet. Ein Armutszeugnis erster Klasse, mehr kann man dazu nicht sagen. Das Thema wurde dann an die Seite geschoben und wird auch nicht weiter verfolgt. Weder von der Fraktionsvorsitzenden Petra Willemsen noch vom Vorstand des Stadtverbandes, Herrn Skora. Nicht jeder muss sich mit solchen Paragraphen auskennen, aber wenn eine soziale Kompetenz, wie in meinem Falle, mit Füssen getreten wird, dann stell ich mir die Frage, WAS suchen diese Leute auf ihrem momentan innehabenden Platz in der Partei DIE LINKE.

Dann sprach ich das Thema Asyl und endsprechender Wohnraum an. Datteln ist gezwungen bis Ende diesen Jahres Unterkünftige für ca. 140 Menschen zu schaffen. Die derzeitige Unterbringung ist gelinde gesagt, eine Katastrophe. Obwohl Petra Willemsen weiß, dass adäquater und kostengünstiger Wohnraum in Datteln Mangelware ist, tendiert sie zu dezentraler Unterbringung. Die Stadt selbst will dafür einen Neubau(Massivbau) für ca 3,5 Millionen Euro bauen. Ich hab da nach aufwendiger Recherche eine besser und vor allem preiswertere Lösung gefunden. Frau Willemsen meinte, ich solle da noch weiter suchen. Und das, obwohl Sie weiß das die Zeit drängt.

Genauere Details sind hier zu finden, was aber von Frau Willemsen nicht zur Kenntnis nahm.

  1. alho.com/

Nachdem ich dann mich sehr genau auf dieser Seite sehr genau informiert habe, macht ich mich auf der Suche nach Stadtratsmitgliedern, die mich da tatkräftig unterstützen, da ich ja auf Unterstützung von der Fraktion DIE LINKE. kaum noch hoffen konnte. Da ich in Datteln geboren und aufgewachsen bin, wurde ich schnell fündig. Ich traf mich diesbezüglich mit der FDP und der DSP, sie nahmen dann ihren Rechenschieber zur Hand und kamen zu einen mehr als nur befriedigenden Ergebnis. Wenn die Stadt es so machen würde, würde die Stadt 1,3 Mill. Euro sparen. Ergo taten wir uns zusammen, und stellten gemeinsam einen endsprechenden Antrag, der in der nächste Stadtratssitzung dann thematisiert wird. Dieser Antrag wurde dann auch in der örtlichen Presse (Dattelner-Morgenpost) am 07.07 veröffentlicht.

Frau Willemsen rief mich dann um ca. 11 Uhr an und griff mich verbal auf die übelste Art und Weise an und wie ich denn ohne Sie so etwas tun könnte. Ich sagte ich „Rede du doch weiter mit deinen Engel, ich will hier für die Stadt etwas Vernünftiges leisten“, und legte den Hörer auf. Zum Thema Engel, bitte sehr genau und gründlich folgenden Link lesen

http://www.persoenlichkeitsfoerderung.de/index.htm

Gestern Abend dann hab ich mich doch etwas erschrocken. Frau Willemsen gab Parteimitglied Mark Sonderkamp den Auftrag, ein Bild bei Facebook zu veröffentlichen. Diese Bild befindet sich im Anhang dieser Mail. Und diese Bild ist auch ausschlaggebend, das ich nun den Parteiausschluss von Petra Willemsen und Horst-Dieter Skora beantrage. Eine Zusammenarbeit mit den beiden, noch dazu auf Fraktionsebene sehe ich nicht mehr als gegeben an.

Das bedeutet klar und deutlich: bleiben die beiden weiterhin auf ihren Posten kleben, bin ich kein Parteimitglied mehr. Aber mein Stadtratsmandat werde ich NICHT abgeben!

Denn ich bin angetreten um den Bürger und auch meinen Wählern das bestmögliche zukommen zu lassen. Das bedeutet auch, dass ich mir auch von anderer Seite Unterstützung in meiner Sache suchen und auch finden werde.

Mit Freundlichem Gruß

Hermann Stehr

 

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